24 Juni 2021 gebisslosskala

F.R.A. Gebissloses System

Erklärung der verschiedenen gebisslosen Systeme von F.R.A

gbisslosskala


System 1: Druck auf den Nacken

Aufbau:
Auch wenn wir beim Anblick eines Reitrings, auch Halsring genannt, nicht sofort an ein Zaumzeug denken, können wir durchaus von Zaumzeug sprechen. Schließlich ist der Ring der einzige physische Aspekt der Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. F.R.A.®-Reitringe bestehen aus einem baumwollummantelten Edelstahllitzendrahtkern. Es gibt eine 10 mm Universal- und eine 12 mm Profi-Version. Eine ausgeklügelte Knotenkonstruktion ermöglicht es, den Ring auf den gewünschten Durchmesser einzustellen.

Standort:
Das Reiten mit einem Reitring ist eine Form der subtilen Kommunikation, es ist die Kommunikation, bei der der Reiter bewusst oder unbewusst die Position des Reitrings bestimmt.

Einfluss:
Das Fahren ohne jegliche Form von physischer Kommunikation, also ohne Ring beschrieben, erfordert natürlich ein gewisses Maß an Erfahrung. Mit dem mitgelieferten Reitring hat der erfahrene Reiter die Möglichkeit, die Wirkungen, die er mental, von seinem Sitz und anderen Körperhilfen nach Bedarf gibt, sehr subtil zu verstärken. Auf jeden Fall bringt es dem Fahrer mental eine ausgeglichene Erholung, da er weiß, dass er in einer weniger kontrollierbaren Situation noch etwas extra zu arbeiten hat. Dieser zusätzliche Effekt ist mit dem Mitnehmerring problemlos möglich. Gerade in diesen Situationen werden Körperhilfen für Stopps und Kurven in Kombination und verbunden mit dem Reitring extrem verstärkt. Erst dann hat man das Gefühl, dass man bei einem Reitring wirklich von einer Opbrikation sprechen kann, denn bei der Verwendung eines Reitrings ist die optimale Unterscheidungskraft und die sofortige volle Auslösung beim Abnehmen des Rings vom Hals klar.

Eignung:
Der Erfahrungsstand des Reiters oder Reiters ist entscheidend. Der Reitring ist ein Instrument für den erfahrenen Reiter, um seine Körperhilfen in jeder Situation sehr ausgewogen zu stabilisieren. Es gibt ihm oder ihr die Möglichkeit, eine sehr raffinierte Kommunikation mit dem Pferd aufzubauen. Auf der anderen Seite ist der gleiche Reitring das hervorragende Werkzeug, das dem Reiter hilft, Körperhilfen mehr Kraft zu verleihen.Im Allgemeinen kann man sagen, dass man mit einem Reitring auf relativ kleinem Raum reitet und sich je nach Deine Erfahrung. Der weniger erfahrene Reiter wird diese Form des Umgangs mit seinem Pferd jedoch auch unter Anleitung eines Ausbilders erleben können, sofern er zumindest die Voraussetzungen für den geschlossenen Raum im beginnen und erweitern. Daraus und aus den obigen Punkten kann geschlossen werden, dass es sehr von der Einschätzung des erfahrenen oder weniger erfahrenen Reiters abhängt, welches Pferd in welcher Situation Ringreitmöglichkeiten bietet. Dabei spielen Faktoren wie geschlossener oder offener Raum, bekannte oder unbekannte Umgebung und der Charakter des Pferdes eine große Rolle.

Abschließend:
Das Reiten mit einem Reitring kann Reiter und Pferd beispiellose Freude bereiten. Das Entstehen einer intimen, oft mentalen Verbindung macht diese Art des Fahrens zu einem beispiellosen Erlebnis. Das so entstehende Vertrauensverhältnis zwischen Reiter und Pferd kann nicht anders hergestellt werden. Der Gleichgewichtssinn, insbesondere für den Fall, dass der Reiter auch den Sattel auslässt, entwickelt sich unglaublich schnell und gut, schließlich können Blockaden durch nicht mehr vorhandene körperliche Hindernisse dann kein Hindernis mehr bilden. Reiter und Pferd können den erwähnten Gleichgewichtssinn optimal entwickeln und sozusagen mit einem statt zwei gemeinsamen Schwerpunkten verschmelzen. Die daraus resultierende Bewegungsfreiheit für Reiter und Pferd bietet die Möglichkeit, in relativ kurzer Zeit ein besseres Reitgefühl in allen Disziplinen zu entwickeln.


System 2: Druck auf die Nase

Allgemein:
Pferde reagieren von Natur aus reflexartig auf Druck auf die Nase, jedes unverdorbene Pferd hört auf Hilfe, die durch Druck auf die Nase ausgeübt wird. Dieses Hilfsmittel ist seit jeher bekannt, ein sehr bekanntes ist das durchgehende steife Reithalfter, das bei den Indianern im Laufe der Jahrhunderte als Bosal bekannt wurde. Neben dem Bosal gibt es verschiedene andere Zaumzeug, die auf die Nase wirken. In System 2 beschränken wir uns vorerst auf eine Beschreibung anhand des erwähnten Bosal und die Trensen mit Wirkung auf die Nase über eine Hebelwirkung, wie sie beispielsweise unter dem Hackamore bekannt sind, werden vorerst nicht berücksichtigt Konto.

Aufbau:
Das Zaumzeug besteht aus drei Teilen, dem steifen, am Backenstück hängenden Nasenriemen, der sich frei hinter das Kinn erstreckt, und einem durchgehenden Zügel, der mit einem speziellen Knoten am Ende des Nasenriemens befestigt wird. Dieser durchgehende Zügel wird bei einem Forstaloptoming zu Mecate
erwähnt. Das Mecate kann recht lang sein, der Teil, der nicht als Zügel dient, wird einfach am Sattelknopf oder an der Hose des Reiters befestigt. Dieser hat immer ein Führseil zur Verfügung. Der einzelne Nasenriemen ist der Bosal, mit dem Mecate und den Backenstücken spricht man von Bosaloptoming. In einer Originalversion besteht der Nasenriemen meist aus geflochtenem Rindsleder, innen oft glatt mit dem Mecate und der Backe aus Hanf oder Rosshaar. Die Materialien, die für dieses Zaumzeug verwendet werden, können sehr unterschiedlich sein. Das F.R.A.® Bosaloptoming mit dem Namen Triston ist eine sehr pferdefreundliche Variante. Der Nasenriemen besteht aus einem geflochtenen Edelstahlkern, der mit reiner Baumwolle ummantelt ist. Das Mecate ist aus weicher Baumwolle gefertigt und am Ende mit Leder veredelt. Die Backe ist ebenfalls aus Baumwolle und kann dank einer ausgeklügelten Herstellungsweise für jedes Pferd in der Größe angepasst werden. Auch die Position der Backenstücke am Nasenriemen ist einstellbar.

Standort:
Wie die Nasenriemen anderer gebissloser Zaumzeuge sollte ein Bosal auf der harten Seite der Nase liegen.

Einfluss:
Wenn wir uns ausschließlich auf das Bosal (dh das durchgehende steife Nasenband selbst) konzentrieren, wird beim Öffnen des Mecate nach rechts Druck auf die gesamte linke Seite des Nasenteils ausgeübt, so dass die rechte Seite völlig frei bleibt. Das Bosal arbeitet somit mit einem perfekten Unterscheidungsgrad und bietet daher eine sehr gute Übersichtlichkeit. Das Pferd wird unter diesem Druck nachgeben und nach rechts abbiegen. u.a. wird durch die zentrale Befestigung des Mecate an der Unterseite des starren durchgehenden freien Nasenriemens erreicht. Es versteht sich von selbst, dass das Öffnen des Mecate nach links den gegenteiligen Effekt hat. Das Auftragen des gegenüberliegenden Teils des Mecate auf den Hals mit der oben genannten Hilfe wird vom Pferd als Reiz empfunden, den es mit dem seitlichen Druck auf die Nase kombiniert, dieses Phänomen wird als Neck Reining bezeichnet. (wörtlich: den Hals lenken) Das symmetrische Stellen des Mecate ergibt eine sehr gute Diskriminierung, durch das freie Bosal wird nur Druck auf die Nasenvorderseite ausgeübt, was in Bremssignale umgesetzt wird. Die sofortige Freigabe reduziert die eingeführte Hilfe sofort. Wie bei allen Zaumzeug ist es natürlich die Hand des Reiters, die letztendlich den Grad der Beeinflussung bestimmt.

Eignung:
Mit dem Bosal Zaumzeug ist es möglich, eine raffinierte, sehr klare Kommunikation aufzubauen. Das Zaumzeug gibt sehr gute Unterscheidungssignale und der erfahrene Reiter wird sich in relativ kurzer Zeit mit diesem gebisslosen Zaumzeug wohl fühlen. Generell bietet das Zaumzeug gute Einsatzmöglichkeiten bei empfindlichen Pferden und insbesondere beim Einreiten von Jungpferden. Bosal und Mecate wurden traditionell von den Indianern verwendet und sind spanischen Ursprungs.


Funktionsprinzip von System 3: Druck auf Nase und Wangen, direktes Zügelfutter

Aufbau:
In System 3 können wir neben dem F.R.A.® Sidepull die verschiedenen F.R.A.® Knopfhalfter unterbringen.
Seitenzug:
Der lederne Nasenriemen dieses schlichten Zaumzeugs endet an beiden Wangen in einem Ring, an dem Kinnriemen und Backe befestigt sind. Die Zügel werden an gleicher Stelle an einem zweiten Ring befestigt, der die Zügel veredelt. Angewinkelt verbindet ein kleiner Lederriemen den Nasenriemen noch stärker mit der Backe, was den Nasenriemen sauber hält und dem Reiter die Möglichkeit gibt, Druck auf die Wange auszuüben.

Halfter mit Seilknoten:
Seilknotenhalfter gibt es in vielen Varianten und Ausführungen, die F.R.A.® nh Seilknotenhalfter zeichnen sich durch eine Vielzahl an Größen in den Stärken 6, 7 und 8 mm aus. Neben einer Basisversion, der Babia, in 3 Größen, finden Sie eine 6-mm-Version, die Capal, in 5 Größen und eine 7-mm-Version, die Pablo, in 3 Größen. Die letzten beiden Versionen sind mit einem Nubuk bzw. Nacken- und Nasenschutz aus Leder und sind für den professionellen Einsatz bestimmt. Die Größe eines geknoteten Halfters spielt eine sehr wichtige Rolle, das Halfter sollte sich ohne viel Spiel mit dem Pferdekopf verbinden.

Standort:
Wie bei allen gebisslosen Trensen sollte der Nasenriemen für den Seitenzug und den Knopfkragen auf dem harten Teil der Nase liegen, ungefähr dort, wo das Nasenbein beginnt. Der Kinnriemen der Sidepull-Version kann sich zwar „zu“ anfühlen, aber definitiv nicht festgezogen. Dies soll ein Verdrehen des Zaumzeugs verhindern.

Einfluss:
Seitenzug:
Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort sidepull „seitlich ziehen“. Das macht dieser Zaum, das Wegbewegen der Hand vom Hals (Öffnung) hat zur Folge, dass die Kombination der Verbindung von der Backe zum Nasenriemen über beide Riemen und Ring Druck auf die gegenüberliegende Wange ausübt: Twists. Das Anfordern der Zügel (Stopps) führt zu einer diskriminierenden Druckentlastung der Nase, was zu Tempowechseln und/oder Halt führt. Dies natürlich in Kombination mit anderen unterstützenden Hilfsmitteln. Die Trense ist für normales Longieren nur mit Longierbrille geeignet. Die Longierbrille wird in die Ringe eingehakt, an denen normalerweise die Zügel befestigt sind. Verwenden Sie zum Longieren auf den Doppelleinen und zum Longieren mit Pessoa die gleichen Ringe. (verfügbare Modelle F.R.A.® pardoes und F.R.A.® shango)
Halfter mit Seilknoten:
Im Großen und Ganzen gilt der unter Seitenzug beschriebene Effekt auch für die Seilknotenhalfter. Es kann festgestellt werden, dass die tiefe, mittige Anbringung der Zügel die diskriminierende Wirkung der gegebenen Hilfen stark begünstigt. Knopfhalfter sind nicht für Longenarbeit geeignet. (verfügbare Modelle F.R.A. Babia, F.R.A.® pablo und F.R.A.® capal)

Eignung:
Die Seitenzug- und Seilknotenhalfter sind aufgrund der direkten Wirkung sehr gute einfache Trensen für Reiter und Pferd. Sie werden in Kombination mit leichtem Zügelkontakt verwendet und eignen sich sehr gut für sensible Pferde. Dadurch eignet sich das Zaumzeug besonders für junge zu reitende Pferde und empfindliche Tiere mit Bluthochdruck. Die Trensen sind auch sehr gut geeignet, um ‘verwöhnte’ Pferde mit Angst vor der Reiterhand zu korrigieren. Die Einfachheit des Zaumzeugs macht es auch für den Anfänger geeignet. Schließlich bieten die Zaumzeug großartige Möglichkeiten für Outdoor-, Trekking- und Langstreckenritte.

Alle Trensen des Systems 3 können auch als Halfter verwendet werden.
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Funktionsprinzip System 4: Druck auf Nase und Wangen, Kinn gekreuztes Zügelfutter

Aufbau:
Bei diesem System endet der Nasenriemen auf beiden Seiten mit einem Ring, an dem die Backenstücke und die beiden Kinnriemen im Schritt befestigt werden. Diese Riemen finden ihre Querführung durch einen Ring am Ende eines kurzen Lederstücks, das wiederum an den Ringen des Nasenriemens befestigt ist. Das Ergebnis ist, dass das kreuzweise Ganze etwas tiefer hängt als bei gekreuzten Zaumzeug (siehe System 5). Die Zügel werden an den Enden der Schrittgurte befestigt. Darüber hinaus ist dieses Zaumzeug einfach in der Ausführung, da kein Stirnband, kein Kehlriemen und die Beule und Schnalle, die wir normalerweise an einem Nasenriemen finden, vorhanden sind. Auf der linken Seite befindet sich eine Schnallenverbindung in der Backe, sie ist die einzige Schnalle die benötigt wird um die Trense auf Maß zu bringen. Einmal auf Maß angefertigt, schieben Sie das Zaumzeug dieses Systems einfach auf den Pferdekopf, danach müssen Sie nichts mehr befestigen. Für die F.R.A.® Baumwollzaumzeuge aus System 4 gilt im Wesentlichen das oben Gesagte, natürlich gibt es in dieser Zaumzeuglinie keine Schnallenverbindungen oder sonstige Beschreibungen rund um das Leder.

Standort:
Wie bei den meisten gebisslosen Trensen müssen auch bei System 4 Trensen das Nasenband auf dem harten Teil der Nase aufliegen, ungefähr dort, wo das Nasenbein beginnt. Die spezielle Konstruktion dieser Zaumzeug sorgt für einen guten und festen Sitz auf dem Pferdekopf ohne etwas befestigen zu müssen.

Einfluss:
Die Kinn-Kreuzriemen sorgen dafür, dass das Pferd beim Nachfragen nach links oder rechts Druck auf Nase und Wange auf der anderen Seite bekommt und dann der Reiterhand folgt; Drehungen und Wendungen durch Druck. Gleichzeitige Stopps an beiden Zügeln schließen den Nasenriemen und bieten Möglichkeiten zum Anhalten oder Tempowechsel. Die oben erwähnte Frage nach dem linken, rechten oder beiden Zügel hat aufgrund der indirekten Zügel immer eine gewisse Dosierung, die den Grad der diskriminierenden Wirkung bestimmt. Als Ergebnis wird eine gewünschte Änderung des Diskriminierungsgrades immer einen glatten Effekt haben. Natürlich werden Zügelhilfen mit anderen Stützhilfen unterstützt: Der Verbindungsgurt, der die Zügelführung mit dem Reithalfter und dem Backenstück verbindet, sorgt für eine tiefe Position und freien Durchgang der gekreuzten Kinn-Kreuzgurte, was die Auslösung deutlich verbessert. Besondere Aufmerksamkeit muss bei dieser Art von Zaumzeug immer der Pflege der gekreuzten Kinnriemen geschenkt werden, die richtige Pflege gibt dem Leder die Flexibilität, die richtige Freigabe in den Ringen dauerhaft zu erleben.
Das Zaumzeug eignet sich nicht zum Longieren mit dem Einzellonge und daher nicht zum Longieren von Pessoa. Zum Longieren auf den Doppelleinen nehmen Sie die Zügel ab und verwenden Sie die gelösten Ringe, um die langen Leinen zu befestigen.

Eignung:
Das Zaumzeug wird in Kombination mit leichtem Zügelkontakt verwendet und ist sehr gut für sensible Pferde geeignet. Dadurch eignet sich das Zaumzeug auch besonders für junge zu reitende Pferde und sensible Tiere mit Bluthochdruck In dieser Kategorie kann das Zaumzeug auch als Fahrzaum verwendet werden. Neben der Tatsache, dass das Zaumzeug als Führhalfter verwendet werden kann, bietet es auch völlige Mundfreiheit, was bei Outdoor-Ausritten seinen Vorteil bieten kann.


Funktionsprinzip System 5:
Druck auf Nase, Nacken und Wangen, Hals/Kinn gekreuzt Zügelfutter

Aufbau:
Das lederne Reithalfter dieser auf dem Markt oft unter dem Cook-System bekannten Trensen ist auf beiden Seiten kurz hinter den Backenstücken mit einem Ring versehen. Durch diese Ringe verläuft ein geschmeidiger Ledergürtel quer über das Kinn, über die Backen über den Hals. An beiden Enden dieses Gürtels sind die Schnallen oder Clips der Zügelenden befestigt. Auf der linken Seite der Trense finden Sie eine Schnalle für die Backenstückverstellung und eine Schnalle zum Verbinden der Kreuzgurte. Zum Schutz des Nackenbereichs sind beide Träger mit einer weichen Polsterung gepolstert. Die Gurte müssen von den Passanten dieses Nackenpolsters so verschoben werden, dass sie auf beiden Seiten gleich lang sind. Die Schnalle des Kinnriemens ist die einzige Schnalle, die benötigt wird, um das Zaumzeug am Kopf zu befestigen.

Standort:
Wie bei den meisten gebisslosen Zaumzeugen haben auch diese Zaumzeug das Nasenband am harten Teil der Nase, ungefähr dort, wo das Nasenbein beginnt. Der Kinnriemen kann sich „zu“ anfühlen, aber definitiv nicht festgezogen. Dies soll ein Verdrehen des Zaumzeugs verhindern. Die Backenstücke von gebisslosen Trensen mit gekreuztem Kinn- und Halssystem neigen immer dazu, sich leicht auszubeulen.

Einfluss:
Bei der Kreuzzügelaktion baut das Ziehen des rechten Zügels Druck auf die linke Seite der unteren Wange (Kiefer) auf, das Fordern des linken Zügels erzeugt Druck auf der rechten Seite der unteren Wange (Kiefer), was zu Hilfen für die Einleitung von Drehungen führt. Die gleiche Aktion beider Zügel übt Druck auf Nase, Hals und Kiefer über den gesamten Kopf des Pferdes aus, so dass die Hilfen bei Tempowechseln oder Stopps anhalten können. Es versteht sich von selbst, dass Dosierungen mit ungleicher Wirkung zu entsprechend ungleichen Druckdosierungen führen. Für dieses System bedeutet dies, dass der Grad der auftretenden Diskriminierung von der vom Reiter in die Zügelhilfe eingebrachten Dosis abhängt, wobei Geräusche die Diskriminierung reibungslos ablaufen lassen. Die Schrittgurte müssen richtig gewartet werden, um ein gutes Lösen (Umpositionieren) zu gewährleisten. Es versteht sich von selbst, dass weitere unterstützende Hilfsmittel eine wichtige Rolle spielen.
Das Zaumzeug eignet sich zum Longieren, normal oder normalerweise in Kombination mit Pessoa, nur mit einem Longiergebiss. Das Longe-Gebiss wird in die Ringe eingehakt, die die Kinnriemen führen (die Querkinnriemen sind dann nicht in Gebrauch und können eingehängt werden, damit sie nicht hängen bleiben). Zum Longieren auf den Doppelleinen und Longieren von Pessoa verwenden Sie die Ringe der Kreuzkinnriemen.

Eignung:
Das Zaumzeug eignet sich zum Reiten sensibler und weniger sensibler Pferde in allen Disziplinen. Die fein dosierte Wirkung macht es für die Dressur mit leichtem Zügelkontakt geeignet und bietet zusätzliche Möglichkeiten auch für weniger sensible Pferde zu reiten. In dieser Kategorie kann das Zaumzeug auch als Zaumzeug verwendet werden.
Das Zaumzeug ist technisch nicht als Halfter geeignet.

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